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11.09. Pressemitteilung (11.09.2019)

Der Alternative Wohlfahrtsverband SOAL e. V. ruft seine Mitgliedseinrichtungen zur Beteiligung an den „Hamburg Smoking Days“ auf. Vom 12. – 14. September sind alle Kitamitarbeiter*innen aufgerufen, nach Herzenslust in den Räumen ihrer Einrichtung zu rauchen.

Sie halten das für keine gute Idee? Wir auch nicht!

Aber wo ist der Unterschied zu dieser Ankündigung?:
„Auch 2019 werden die Hamburg Cruise Days wieder ein Event für Tag und Nacht sein, ein Anlass zum Schauen, Staunen, Bummeln und Genießen. 12 Schiffe – ein Rekord – werden zwischen dem 13. und 15. September den Hafen anlaufen.“

Der Effekt für die Hamburger Kinder dürfte ähnlich sein. Laut Berechnungen des NABU beläuft sich der Ausstoß eines Kreuzfahrtschiffes pro Tag auf 450 kg Feinstaub das entspricht 1.052.885 PKW oder rd. 112.500 Zigaretten. Dazu kommen 7500 kg Schwefeldioxid. Das entspricht 376.030.220 PKW

Schön, dass Hamburg gleich zwölf davon eingeladen hat für drei Tage die Luft zu verpesten. Insbesondere weil die Schiffe trotz Filteranlagen den besonders gefährlichen Ultrafeinstaub ausstoßen.

SOAL e.V. fordert die Freie und Hansestadt Hamburg auf, das Recht der Kinder auf Gesundheit endlich ernst zu nehmen und die UN Kinderrechtskonvention einzuhalten:

  • Die FHH darf nicht länger umweltverschmutzenden Megaevents eine Plattform bieten. Das ist nicht nur angesichts des Klimawandels nicht mehr haltbar.
  • Damit alle Hamburger*innen und die Besucher auch in Zukunft den Hafen genießen können, muss die durchgängige Landstromnutzung obligatorisch werden. Es kann nicht sein, dass Reedereien aus Profitinteresse ihre Abgase in den Hafen pusten, weil ihnen der Landstrom zu teuer ist.
  • Es dürfen ab 2021 nur noch emissionsfreie Kreuzfahrtschiffe den Hamburger Hafen anlaufen.
  • Hamburg muss sich dafür einsetzten, dass für den gesamten Schiffsverkehr strengere Emissionswerte umgesetzt werden

Für Rückfragen: Sabine Kümmerle, sabine dot kuemmerle at soal dot de; Tel.: 040 432 584 14

Quellen:

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