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ADFC-Kampagne (16.12.2019)

ADFC-Kampagne

Der ADFC Hamburg hat ein Online-Tool entwickelt, dass dabei hilft, hamburgweit im Umfeld aller Kitas, Schulen, Senioreneinrichtungen und Krankenhäuser Tempo 30 durchzusetzen. Alle, die Bezug zu einer sozialen Einrichtung haben (Eltern, Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen, Leitungen etc.) werden gebeten, die Datenbank mit Leben zu füllen.

Im Umfeld von Kitas, Schulen, Spielplätzen, Senioreneinrichtungen oder Krankenhäusern bewegen sich besonders viele Menschen ungeschützt zu Fuß oder mit dem Rad. Um sie vor Unfällen zu schützen, sieht die Straßenverkehrsordnung (StVO) vor, dass im „unmittelbaren Bereich“ der Einrichtung Tempo 30 gelten soll, zumindest dort, wo Haupteingänge sind oder wo es einen „An- und Abreiseverkehr“ gibt. Oft ist dies aber (noch) nicht der Fall. In Hamburg gibt es mehrere hundert soziale Einrichtungen, an denen Autos und PKW in normaler Straßengeschwindigkeit vorbeifahren dürfen. Das allerdings erhöht das gesundheitliche Risiko für Einrichtungsbesucher jeglichen Alters und das der Anwohner*innen beträchtlich; Wenn ein Kind in 14 Metern Entfernung plötzlich auf die Straße rennt, kommt ein Auto mit 30 km/h gerade noch zum Stehen. Bei einer höheren Geschwindigkeit sieht es dann schon anders aus. Aber auch die Luftverschmutzung und der Lärm werden durch Tempo 30 halbiert.

Das Online-Tool der ADFC Kampagne „Tempo 30 für soziale Einrichtungen“ bietet die Möglichkeit, eine Datenbank zu füllen. Zu jeder sozialen Einrichtung kann erfasst werden, ob sie in einer Tempo-30-Zone liegt. Tut sie das nicht, kann das Programm eine Mail an das zuständige Polizei-Kommissariat generieren, in der eine Geschwindigkeitsdrosselung gefordert werden kann. Das Tool bietet darüber hinaus eine gute Übersicht darüber, wo bereits Tempo 30 in Straßenabschnitten gilt, wo eine Umsetzung angeordnet, aber noch nicht eingeführt wurde oder wo Tempo 30 abgelehnt wurde.

Die positiven Wirkungen von Tempo 30 für mehr Sicherheit, bessere Gesundheitsbedingungen und einen angenehmeren Aufenthalt sind durch Studien belegt. Dabei dauert die Fahrt für KFZ nur geringfügig länger. Wichtiger für die Reisezeit ist der Verkehrsfluss, der durch Tempo 30 sogar verbessert werden kann. 

SOAL empfiehlt allen Einrichtungen, sich an der Kampagne zu beteiligen und die Daten der eigenen Einrichtung einzugeben.

 

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