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Kita-Proteste (11.12.2014)

Kita-Proteste zeigen Wirkung
Eckpunktepapier zu weiteren Verhandlungen im Landesrahmenvertag verabschiedet

 
Am gestrigen Mittwochabend ist ein zentraler Durchbruch in den Verhandlungen um grundlegende Qualitätsverbesserungen zwischen Kitaanbietern und der Fachbehörde BASFI, unter Einbezug der SPD-Bürgerschaftsfraktion, gelungen. Die Vertragskommission hat ein Eckpunktepapier verabschiedet, das den Rahmen setzt für weitere Verhandlungen zum Landesrahmenvertrag und als langfristige Zielsetzung eine Fachkraft-Kind-Relation von 1:4 im Krippen- und 1:10 im Elementarbereich vereinbart. Diesem Ziel gehen konkrete Schritte der Verbesserung der Personalausstattung bereits ab dem 01.04.2015 voraus.
 
SOAL e.V. begrüßt das Zustandekommen des Eckpunktepapiers. Damit werden die dringend notwendigen Verbesserungen der Personalausstattung im Kitabereich in nachvollziehbaren Schritten festgeschrieben und langfristig die Weichen für die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung gestellt. Gleichzeitig sieht SOAL die Vereinbarung in Hinblick auf die ersten Schritte kritisch. Die Kitas haben in ihren Protesten deutlich gemacht, dass sie JETZT ihre Belastungsgrenze erreicht haben. Dieser Notlage trägt die Vereinbarung nur begrenzt Rechnung. Für die ersten Jahre sind sehr kleine Schritte geplant. „Die Zielsetzung stimmt, wir hätten uns aber ein Mehr und das schneller gewünscht, gerade angesichts der Tatsache, dass die Kitas einen erheblichen Teil zur Zielerreichung einbringen.“, so SOAL Geschäftsführerin Sabine Kümmerle. SOAL wird sich mit Nachdruck weiterhin dafür einsetzen, dass auch in der nächsten Zukunft deutlicher spürbare Personalverbesserungen in den Hamburger Kitas ankommen. Das Eckpunktepapier benennt ausdrücklich die Möglichkeit von Konsultationen und der Beschleunigung und Vergrößerung der vereinbarten Schritte, soweit entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten bestehen. Nach der Bürgerschaftswahl im Februar in Hamburg wird sich ein neuer Senat mit dieser Frage weiter ernsthaft auseinandersetzen müssen.

Fragen dazu beantwortet gern: Sabine Kümmerle, Geschäftsführerin Alternativer Wohlfahrtsverband SOAL, Tel.: 040/ 43 25 84 – 14 oder sabine dot kuemmerle at soal dot de

 

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