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SOAL-Info (27.08.2019)

SOAL-Info

In der Zeit zwischen dem 1. September und 15. Oktober werden die Elternvertretungen in den Tageseinrichtungen gewählt. Die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. den Sorgeberechtigten ist im Hamburger Kinderbetreuungsgesetz und im Schulgesetz geregelt. Die Eltern haben nämlich in Kindertageseinrichtungen und in der Ganztägigen Bildung und Betreuung an Schulen (GBS) ein Mitwirkungsrecht. Dazu gehört die Wahl von Elternvertreter*innen, Elternabende und Elterngespräche.

Elterngespräche
Tageseinrichtungen sollen Sorgeberechtigten Einzelgespräche mit den Pädagog*innen anbieten über den Entwicklungsstand des Kindes, seine besonderen Interessen und Fähigkeiten sowie geplante Maßnahmen zur gezielten Förderung des Kindes.

 

Elternabende
Die Sorgeberechtigten der Kinder sollen mindestens zweimal jährlich auf Elternabenden über die Entwicklung der Gruppe, in der ihr Kind betreut wird, informiert werden.

 

Wahl der Elternvertreter*innen
Die Eltern einer Gruppe bzw. einer Klasse/Jahrgangsstufe (abhängig von der Organisationsform der GBS-Einrichtung) bilden eine sog. Elternversammlung. In Einrichtungen mit weniger als 3 Gruppen oder ohne feste Gruppenstrukturen bilden alle Eltern zusammen eine Elternversammlung. Jede Elternvertretung wählt für die Dauer eines Jahres eine Elternvertretung. Für jeweils bis zu 25 der am 1. September betreuten Kinder werden eine Elternvertretung und mindestens eine Stellvertretung gewählt. Die Wahlen zu den Elternvertretungen und Stellvertretungen finden zwischen dem 1. September und 15. Oktober eines jeden Jahres mit Unterstützung der Einrichtung statt. Die gewählten Elternvertreter*innen bilden den Elternausschuss.

 

Aufgaben des Elternausschusses
Der Elternausschuss dient der Zusammenarbeit zwischen Trägern, Tageseinrichtungen und den Sorgeberechtigten der Kinder. Er vertritt die Interessen der Kinder und ihrer Sorgeberechtigten gegenüber der Einrichtung und ggf. deren Träger. Der Elternausschuss wird von der Einrichtung informiert und angehört, bevor wesentliche Entscheidungen getroffen werden. Dies gilt insbesondere für geplante Änderungen der pädagogischen Konzeption und ihrer Umsetzung in der Arbeit in der Einrichtung, geplante Änderungen der räumlichen und sachlichen Ausstattung sowie des Umfangs der personellen Betreuung.

 

Wahl des Vorsitz und Bezirkselternausschuss
Der Elternausschuss wählt bis zum 31.10. des Jahres einen Vorsitz und einen stellvertretenden Vorsitz sowie jeweils eine Vertretung und Stellvertretung für den Bezirkselternausschuss. Die Bezirkselternausschüsse wählen jeweils aus ihrer Mitte spätestens bis zum 15. November eines Jahres die Vertretung für den Landeselternausschuss (LEA - http://www.lea-hamburg.de/).

 

Bezirks- und Landeselternausschuss
In jedem Bezirk wird ein Bezirkselternausschuss gebildet, der sich aus den gewählten Eltern der Einrichtungen zusammensetzt (§ 24 Absatz 5). Der Bezirkselternausschuss ist von dem bezirklichen Jugendamt über wesentliche, die Einrichtungen betreffende Fragen zu informieren und zu hören. Der Bezirkselternausschuss wählt aus seiner Mitte spätestens bis zum 15. November eines Jahres die Vertretung für den Landeselternausschuss.

Landeselternausschuss
Der Landeselternausschuss setzt sich aus den gewählten Vertretungen der Bezirkselternausschüsse zusammen. Die für die Jugendhilfe zuständige Behörde hat den Landeselternausschuss über wesentliche die Einrichtungen betreffende Angelegenheiten zu informieren und zu hören.

Weitere Informationen erhalten SOAL Mitgliedseinrichtungen im Fachinfo „Gesetzliche Mitwirkungsrechte von Eltern in den Hamburger Kitas und GBS-Standorten“ im internen Bereich der SOAL Website, in der Rubrik „SOAL Fachinformationen“.

 

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