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SOAL PM 14.04.16 (14.04.2016)

Export von Hamburger Kindern in geschlossene Unterbringung ist der falsche Weg!

Für den Aufbau einer guten intensivpädagogischen Betreuung in Hamburg
Hamburger Kinder sollen ab 2017 wieder weggesperrt werden. Diesmal in Bremen. Der Bremer Senat hat ein entsprechendes Vorhaben gestern gemeinsam mit Hamburg auf den Weg gebracht wie der NDR berichtet.

SOAL ruft den Hamburger Senat auf, nicht länger an dem Prinzip der geschlossenen oder teilgeschlossenen Unterbringung von Jugendlichen festzuhalten. Kein Kind oder Jugendlicher aus Hamburg darf in geschlossene Unterbringung gebracht werden. Der gesetzliche Auftrag lautet, die „Wahrung des Kindeswohls“ sicher zu stellen, nicht dem populistischen Ruf nach „Wegsperren“ und „Herstellung von Sicherheit und Ordnung“ zu folgen. Es gilt die Kinderrechte und die internationalen ethischen Regeln der Sozialen Arbeit durchzusetzen. Diese sind nicht zu vereinbaren mit der Praxis der geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen und der Entzug elementarer Grundsätze. Die Angebote der Jugendhilfe können nur über Beziehung und Vertrauen wirken. Nicht über Disziplinierung und Wegsperren. 

Derzeit sind aufgrund der Schließung von Haasenburg und Friesenhof keine Hamburger Jugendlichen geschlossen untergebracht. Die aktuelle Situation zeigt, dass es wirksame Alternativen gibt. Diese gilt es auszubauen!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Sabine Kümmerle, Tel.: 0152 2929 1063, sabine dot kuemmerle at soal dot de
 

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