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Module der Kultur des Lernens - SOALQE

Modul 1: Das pädagogische Selbstverständnis
Referentin: Marymar del Monte

Die eigene Lebensgeschichte und pädagogische Überzeugung prägen die Einstellungen, wie man selbst idealerweise mit Kindern umgehen möchte. Unsere Handlungen im Alltag decken sich jedoch nur zum Teil mit unseren Einstellungen. In diesem Zusammenhang ist die Reflektion des pädagogischen Handelns als notwendiger Bestandteil der Professionalität zu verstehen. Da überdies gelingende pädagogische Arbeit die Kooperation mit Kolleg*innen und Eltern der anvertrauten Kinder braucht, sind auch das Nachdenken über und bewusste Gestalten der Kommunikation und Zusammenarbeit unabdingbar.

Modul 2: Reflexion der Bildungsbiografie
Referent: Claus Reichelt

Die Erlebnisse und Erfahrungen, die Erzieher*innen selbst als Bildungs- und Erziehungsprozesse gemacht haben, sind die Grundlage ihres pädagogischen Denkens. Eine Auseinandersetzung damit ist unerlässlich, um das alltägliche pädagogische Handeln reflektieren zu können und zu einer professionellen Praxis zu gelangen.

Modul 3: Wahrnehmendes Beobachten
Referentin: Hilke Isfort-Eden

Die Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse ist nur möglich, wenn man annähernd weiß, was in den Köpfen und im Erleben der Kinder vor sich geht. Diese Sensibilisierung erfolgt durch wahrnehmendes Beobachten von Situationen, in denen Kinder etwas über sich und ihr Denken mitteilen. Dabei sind wir darauf ausgerichtet, vom Kind das noch nicht Bekannte zu erfahren.

Modul 4: Raumgestaltung, Materialien und Konzepte

Referentin: Angelika von der Beek

Kinder brauchen eine Umwelt, die sie zu Neugier, Fragen und selbstständigem Lernen einlädt und herausfordert. Entsprechend gestaltete Innen- und Außenräume bieten Anlässe dafür. Abläufe und Konzepte können weitere Spielräume eröffnen.

Modul 5: Sach- und Themengebiete der Bildungsbereiche
Referentin: Angelika von der Beek

Wenn die Kinder ihr Können erproben und neugierige Fragen über die Welt stellen, dann brauchen sie Erwachsene, die sich als kompetent Partner*innen in ihr Tun und Denken mit hineinziehen lassen. Das bedeutet, dass Erzieher*innen sachliche Interessengebiete brauchen, in denen sie sich kompetent fühlen, Resonanz auf Fragen zu geben. In diesem Modul können sich Erzieher*innen vertieft mit einem Bildungsbereich ihrer Wahl auseinandersetzen.

Modul 6: Zertifizierung (Mit allen Referent*innen)
Die Einrichtungen stellen ihre dokumentierten Prozesse vor und tauschen im Dialog mit den Referent*innen ihre Erfahrungen aus. In einem feierlichen Rahmen erhalten die Einrichtungen zum Abschluss ihre Zertifikate. Um die Nachhaltigkeit der Qualitätsentwicklung zu gewähren und zu evaluieren, werden die Einrichtungen fortlaufend weiter begleitet. Bei den Besuchen sowie in den Zwischenberichten geben die Kitas Auskunft darüber, ob und wie die Bildungsprozesse der Kinder unterstützt und weiterentwickelt werden. Alle zwei Jahre findet auf dieser Grundlage eine Nachzertifizierung statt.

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