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Vorstandsmitglieder von SOAL

In den Vorstand wurden gewählt:  

Karin Holler-Plötz

Markus Knolle

Rita Wridt

Hava Bozkurt

Harald Gabriel

Zur Vorstandsarbeit bei SOAL

Im Unterschied zu anderen Verbänden wird der Vorstand des Dachverbandes SOAL seit Gründung von Vertreterinnen der Mitgliedseinrichtungen gestellt. Dies garantiert eine ständige Reflexion und Einbeziehung der praktischen Tätigkeitsfelder unserer Mitglieder. Damit werden vor allem die Auswirkungen von Gesetzen, Richtlinien und sozialpolitischen Entscheidungen vor allem im Hinblick auf ihre Auswirkungen für Kinder, Eltern und Betreuungseinrichtungen unter Einbeziehung der Mitglieder des Verbandes hinterfragt und in den verschiedenen behördlichen Gremien eingebracht. Diese direkte Verbindung des Vorstandes mit der Praxis und dem Leben der Mitgliedseinrichtungen trägt dazu bei, dass der Verband basisorientiert agiert und nicht parteipolitischen Interessen folgt. 

Die Vorstandsmitglieder nehmen regelmäßig an den monatlich stattfindenden Initiativen-Treffen teil und sind daher auch über die aktuellen Themen, die die Mitgliedseinrichtungen bewegen, informiert und können von Mitgliedseinrichtungen auch in allen Verbandsangelegenheiten angesprochen werden.  
 

Grundsatzerklärung von SOAL e. V. , Sozial & Alternativ Landesverband Hamburg *

SOAL wurde 1985 als Ergebnis der Entstehung von Bürgerinitiativen, Alternativ- und Selbsthilfeprojekten als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege gegründet und versteht sich als Solidargemeinschaft. 

Die vorliegende Grundsatzerklärung gibt das Selbstverständnis des Verbandes und seiner Mitglieder wieder. Sie bildet die Arbeitsgrundlage für alle Gremien und MitarbeiterInnen des Verbandes. 

Das von SOAL vertretene Bildungsverständnis steht in Zusammenhang mit seiner Entstehungsgeschichte, die beeinflusst wurde von basisdemokratischen Strukturen, den UN-Menschenrechten und der UN-Kinderrechtskonvention.

SOAL geht von einem Bildungsverständnis aus, in dem Menschen sich selbstbestimmt entwickeln und dabei die Veränderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen, um sich diese im Sinne nachhaltiger Bildungsprozesse zu erhalten oder auch zu verändern. So wie jedes Kind ein Recht auf seinen Selbstbildungsprozess hat, haben auch Erwachsene - einzeln, in Gruppen und Organisationen - ein Recht auf ihre Bildungsprozesse und selbstbestimmte Entwicklungen. Gemäß diesem Verständnis stehen die Bedürfnisse und Interessen der Mitglieder im Mittelpunkt der verbandlichen Arbeit. Dies wird u. a. deutlich an basisorientierten, auf konstruktiven Dialog ausgerichteten Prozessen. 

SOAL unterstützt den Widerstand gegen Einschränkungen der demokratischen Grundrechte und bezieht klare Positionen gegen den Um- und Abbau des Sozialstaates bzw. dessen zunehmende Kontrollfunktion. 

SOAL hat sich der gesellschaftlichen Bedeutung vorwiegend von Frauen getragene und geleistete Bildungsprozesse angenommen und engagiert sich für eine Wertschätzung dieser Arbeit und eine entsprechende Entlohnung. Die Einbeziehung von Männern in die überwiegend von Frauen vertretenen Arbeits- und Lebensbereiche ist ein Anliegen von SOAL, um dadurch allen Beteiligten vielfältige Erfahrungen und Entwicklungen zu ermöglichen. 

SOAL versteht sich als kritische Interessenvertretung und bietet eine Plattform für Meinungs- und Informationsaustausch. Die Beteiligung an sozialpolitischen Diskussionen durch Öffentlichkeitsarbeit ist eine wichtige Aufgabe des Verbandes. Es gilt, kontroverse Standpunkte zuzulassen und sich seine kritische Stimme nicht nehmen zu lassen. 

SOAL steht allen Trägern der freien Jugendhilfe und anderen sozialen Projekten und Einrichtungen offen, die in ihren Inhalten und Strukturen emanzipatorische Haltungen vertreten und demokratisch orientiert sind und auch in Konkurrenzsituationen einen solidarischen Umgang miteinander pflegen. 

Unsere Haltung drückt sich aus: 


  1. Anerkennen und Eintreten für die Umsetzung der internationalen Kinderrechtskonvention und Menschenrechte
  2. Einbeziehung aller Beteiligten und Ermöglichung ihres persönlichen Wachstums, sowie Stärkung des Selbstbewusstseins und Eigenverantwortlichkeit
  3. Toleranz, Achtung und Anerkennung der Persönlichkeit, ihrer Weltanschauung, Religion, Kultur und Lebensformen
  4. Das Einbeziehen aller Beteiligten in Prozesse und Transparent-machen von Entscheidungen
  5. Die Bereitschaft, über das eigene Arbeitsfeld hinauszuschauen und den Meinungs-, Erfahrungs- und Informationsaustausch mit anderen Initiativen zu führen
  6. Alternative und nachhaltige Projekte bei ihrer Entwicklung, in ihrem Aufbau oder Erhalt zu unterstützen
  7. Das Eintreten für  Gerechtigkeit, ein friedliches Miteinander und für die Nachhaltigkeit aller Entscheidungen. SOAL unterstützt Menschenrechts-, Umwelt- und Eine-Welt-Bewegungen. 

*Grundsatzerklärung laut Beschluss auf Mitgliederversammlung am 9.10.2008.